Biografie

Dinara Klinton – Künstlerbiografie

Die Pianistin Dinara Klinton wurde in der ukrainischen Stadt Charkow geboren. 1996 wurde sie an der  Spezialmusikschule Ihrer Heimatstadt in die Klasse von Swetlana Zakharova aufgenommen. Ihre weitere Ausbildung absolvierte sie sehr erfolgreich an der Zentralen Musikschule am Moskauer Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium in der Klasse des Verdienten Künstlers der Russischen Föderation Prof. Valery Piassetzky und anschließend am Moskauer Staatlichen Konservatorium bei der Volkskünstlerin der UdSSR, Prof. Elisso Virsaladze. 2012 setzte sie ihr Studium am Royal  College of Music in London bei Prof. Dina Parakhina fort und schloss es mit einem Magister ab.

„Die Wiedergabe der „Transzendentalen Etüden“ von Liszt durch Dinara Klinton verblüfft. Sie ist eine wahre Virtuosin, eine geborene Pianistin, eine echte Naturbegabung.“

Sir András Schiff

Dinara errang Preise bei zahlreichen internationalen Klavier-Wettbewerben, so unter anderen den 3.Preis beim Cleveland-Wettbewerb (VSA, 2016), 3.Preis beim BNDES-Wettbewerb in Rio de Janeiro (Brasilien 2014), den 2.Preis sowie 3 Sonderpreise beim Paderewski-Wettbewerb (Polen 2013), den 2.Preis beim Busoni-Wettbewerb in Bozen (Italien 2007), den „Grand Prix“ beim Internationalen Wettbewerb „Interlaken Classics“ in Bern (Schweiz 2010), den „Grand Prix“ beim Wladimir-Krainev-Wettbewerb für junge Pianisten (Ukraine 2006) und den 2. Preis beim internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Pianisten (Japan 2004). Sie erhielt zudem ein Sonderdiplom als beste Semifinalistin im Warschauer Chopin-Wettbewerb 2015 und ein Ehrendiplom beim Internationalen Hamamatsu-Klavierwettbewerb (Japan 2006).

„Was ihr Spiel auszeichnet , ist einerseits, eine fantastische Virtuosität und Vitalität, andererseits aber auch eine feine Lyric und tiefes Eindringen in die kompositorische Idee.“

Vladimir Krainev

Sie trat als Solistin mit solchen Orchestern auf wie dem Philharmonia Orchestra in Großbritannien, dem Lucerne Symphony Orchestra in der Schweiz, dem Sankt Petersburger Symphonie Orchester, den Orchestern, sowie den Orchestern „Moskauer Virtuosen, „Musica Viva“ und dem Staatlichen Akademischen Sinfonie-Orchester Russlands. Sie konzertierte in vielen Staaten Europas, aber auch in Japan und den USA. Sie wirkte bei solchen Musikfestivals mit, wie La Roque d´Antheron in Frankreich, Rheingau Musikfestival in Deutschland, Chopin- und Rubinstein-Festival in Polen, Cheltenham Music Festival und den Aldenburgh Proms in Großbritannien und vielen anderen. Dinaras Auftritte wurden vielerorts über Fernseh- und Rundfunkkanäle übertragen, so in Russland, der Ukraine, Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, USA, Kanada, Brasilien und Japan.

„Die begabte, glänzinde Pianistin verbinded ihre einzigartigen spieltechnischen Qualitäten mit großen künstlerischer Tiefe.“

Eliso Virsaladze

2007 erschien beim amerikanischen Label DELOS Dinaras Debut-CD „Music of Chopin and Liszt“, aufgenommen im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums. Im März 2016 erschien beim deutschen Label GENUIN Classic die Einspielung der „12 Ètudes d´exécution transcendante“ von Franz Liszt aufgenommen im Leipziger Gewandhaus.

„Beeindruckende Natürlichkeit  und vollkommene Einheit mit dem Instrument in Verbindung mit einer Virtuosität höchsten Ranges.“

Nikolay Lugansky